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Neuigkeiten zum Thema
„Einheitskurie“: Zusammenführung aller selbständigen WissenschaftlerInnen in eine Gruppe
Tausende Österreichische WissenschaftlerInnen verrichten vollwertige,
wissenschaftliche Arbeit, aber die Mehrheit dieser WissenschaftlerInnen
steht laut Gesetz auf der Stufe von Auszubildenden. Und das obwohl viele von
ihnen mit weltweiten Spitzenuniversitäten (z.B. USA) kooperieren oder dort als GastprofessorInnen arbeiten! Das muss sich ändern: Alle
selbständigen WissenschaftlerInnen gehören in einer
gemeinsamen Gruppe (Einheitskurie) vereinigt. Darin soll jeder die
gleichen Chancen erhalten, sich für die Uni verdient zu machen, indem die
Ressourcen unter Allen rein sach- und leistungsgerecht verteilt werden. Das
gilt selbstverständlich auch für die Kunstuniversitäten, wo die
Verhältnisse genauso sind.
Die
Ereignisse im Vorfeld (soweit uns bekannt)
Im Zuge der Diskussion um das
Universitätsgesetz 2002 (UG02) forderten etwa 2500 österreichische WissenschaftlerInnen namentlich, dass zumindest alle
habilitierten Professorinnen und Professoren in einer einheitlichen Gruppe
(Kurie) zusammengefasst werden. Die Namen der Unterstützer dieser Forderung
sind hier aufgelistet: http://www.sbg.ac.at/aggaller/doz/aosign.htm.
Schon viele Jahre zuvor erhob der Österreichische Dozentenverband
(ÖDV) immer wieder diese Forderung. Im Jahr 1999 fand sie Eingang in eine
Regierungsvorlage.
Die Forderung wurde im UG02 leider nicht umgesetzt. Aufgrund vieler
weiterer Initiativen (UniversitätslehrerInnenverband, Personalvertretung und
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst etc.) wurde die Forderung ins Regierungsprogramm vom Jänner 2007 (siehe hier) aufgenommen. Auf Seite 99 (ganz unten) steht nämlich der Satz:
Alle
unbefristet auf Laufbahnstellen beschäftigten Wissenschafter/innen
sollen eine Gruppe („Kurie“) bilden
Am 30. Jänner 2007 sandten wir im Namen der oben genannten
Unterschriftenaktion dem neuen Bundesminister für Wissenschaft und Forschung,
Herrn Dr. J. Hahn einen Brief. Darin begrüßten wir die „Einheitskurie“ und
sprachen die Empfehlung aus, dass allfällige Hierarchien innerhalb der
Einheitskurie nur auf erbrachter Leistung beruhen dürfen. Darauf antwortete uns
am 5. März 2007 der Sektionschef des Ministers, Herr Mag. F. Faulhammer in einem Brief, in dem die Einheitskurie erneut
bestätigt wurde.
Jedoch auf der parlamentarischen
Enquete vom 11. April 2008 war von einer Einheitskurie keine Rede mehr!
Deswegen wendeten wir uns am 29. April 2008 erneut an BM Dr. J. Hahn (Brief
siehe ganz unten), als er in Salzburg und Innsbruck Diskussionsrunden abhielt.
Das
Ziel
Die Einheitskurie wäre schon längst verwirklicht, wenn man
in der Politik die Verhältnisse an den Universitäten ausreichend kennen würde.
Jedoch, man glaubt wohl irrtümlicherweise viel zu oft, dass Wissenschaft
verordnet werden muss (Chefprinzip) und missversteht unsere wirklichen
Anliegen. Wir WissenschaftlerInnen müssen daher
unbedingt klar machen, was uns tatsächlich antreibt. Dazu gehören primär
sicherlich:
1)
Erkenntnisgewinn, Problemdefinition und Problemlösung in freier Entfaltung
2)
Anerkennung unserer Leistungen
(in der internationalen Fachwelt)
3) Vermittlung und Weitergabe unseres Wissens an die
Studierenden, an die Öffentlichkeit und an die Praxis
4) Fairer und stimulierenden Leistungswettbewerb
Der
Ansporn hierzu entsteht in uns selbst und kann nicht verordnet werden. Wir
brauchen bloß annehmbare Bedingungen, die uns erlauben, unsere brennenden Ziele
zu verfolgen. Jedoch im gegenwärtigen System sind diese nicht gegeben. Denn die
Mehrheit der selbständigen WissenschaftlerInnen
Österreichs steht laut Gesetz auf der Stufe von Auszubildenden. So werden nicht
selten sogar die habilitierten außerordentlichen ProfessorInnen
als "permanent postdocs" oder "AssistentInnen" bezeichnet. Durch diesen
ungerechtfertigten Status werden künstlich Abhängigkeitsverhältnisse erzeugt,
die hemmend wirken. In den führenden Wissenschaftsnationen (z.B. USA) ist es
völlig selbstverständlich, dass alle selbständigen Wissenschaftler auf gleicher
Stufe stehen. Auch in Österreich sollte das möglichst bald Realität werden!
Erst dann wird es den LeiterInnen unserer
Universitätseinrichtungen endlich möglich sein, Bedingungen zu schaffen, die
alle selbständigen WissenschaftlerInnen in gleicher
Weise ermutigen. Solange aber auf eine "Standesschranke" Rücksicht
genommen werden muss, die nicht auf aktuell erbrachter Leistung beruht, werden
unsere "Chefs" unfähig bleiben, aus ihren Universitätsinstituten
optimale Leistungen herauszuholen. Dieser leistungsfeindliche Zustand wäre durch
die völlig kostenlose (!) Einführung der Einheitskurie schlagartig gelöst.
In USA
sind oft sogar auch die sogenannten "Research Scientists
/ Research Professors" in der Faculty
(Professorenschaft) inkludiert. Auch in Österreich gibt es eine Gruppe von
exzellenten, selbständigen Wissenschaftlern, die an den Unis arbeiten, sich
aber selber finanzieren müssen. Sie gehören ebenso besser integriert, und es
sollte alles getan werden, um für sie endlich Stellen zu schaffen.
Damit die Einheitskurie rasch Wirklichkeit wird, seien
hiermit Österreichs WissenschaftlerInnen
ermutigt, der Politik und den Medien die Vorteile der Einheitskurie konkret zu
erklären! Österreichs PolitikerInnen und
MedienvertreterInnen seien ermutigt, sich direkt vor Ort bei den WissenschaftlerInnen umzuhören und die Regelungen in den
führenden Wissenschaftsnationen (z.B. USA) zu erkundigen! 2500
Proteststimmen sollten ein Anlass sein, die Dinge genau zu prüfen. Die
Personalvertretungen der Österreichischen WissenschaftlerInnen
werden gebeten, sich weiterhin mit großer Kraft für die Einheitskurie
einzusetzen. Wir wünschen
allgemeine Verbreitung des Links zu dieser Homepage!
Potentielle
SkeptikerInnen
der Einheitskurie sollen bedenken, dass auch in diesem System jede/r seine
Position behält, der/die sich durch wissenschaftliche Exzellenz und Leistung
bzw. Förderung anderer hervorhebt. Es sollen Umstände geschaffen werden, die
die Antriebskräfte stärken und die Leistung erhöhen.
Allseits
besten Dank für Ihr Engagement um die Wissenschaft Österreichs!
Die Initiativgruppe „Einheitskurie“ und
Betreiber dieser Homepage:
a.Univ.Prof. Mag. Dr. Stefan Galler, FB
Zellbiologie, Uni Salzburg, Hellbrunnerstraße, 34, 5020 Salzburg; Tel:
0662-8044-5618; Stefan.Galler@sbg.ac.at
a.Univ.Prof. Dr. Reinhard Dallinger, Inst. Zoologie, Uni Innsbruck, Technikerstraße 25, 6020
Innsbruck; Tel. 0512-507-6182, Reinhard.Dallinger@uibk.ac.at
a.Univ.Prof. Mag. Dr. Rony G. Flatscher, Inst. Betriebswirtschaftslehre u Wirtschaftsinformatik WU
Wien; Augasse 2-6; 1090 Wien; Tel. 01-31336-4881
a.Univ.Prof. MMag. Dr. August Reinisch; LL.M. (NYU) Inst.
Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung, Abteilung für
Völkerrecht und Internationale Beziehungen, Universität Wien; 1010 Wien, Tel:
01-4277-35307; august.reinisch@univie.ac.at
a.Univ.Prof. Dr. Josef Schwarzmeier, Medizinische
Universität Wien, Leiter des K.Landsteiner Institutes
für Zytokinforschung und Mikroenvironment; Türkenschanzstr. 25, 1180 Wien, Tel: 01 4790555; Josef.Schwarzmeier@meduniwien.ac.at
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Neuigkeiten
werden hier laufend aktualisiert, soweit sie uns bekannt sind:
Aktueller
Stand:
11.
Juli 2008: Antwort von Herrn BM Dr. Hahn (siehe hier) auf
unseren Brief vom 29. April 2008 (hier; bereits
ganz unten angeführt). Hier erübrigt sich jeder Kommentar; man vergleiche
lediglich die von uns vorgebrachten Argumente und die dazugehörige Antwort des
Ministers.
SPÖ-Entwurf
sieht die Einheitskurie vor und hält sich somit ans Regierungsprogramm! Siehe hier: http://derstandard.at/?url=/?id=3370662
bzw. den Vorschlag für den Gesetzestext hier: http://ug02.files.wordpress.com/2008/06/antragstext_ugneu.pdf
Ministeriumsentwurf:
Keinerlei Abrücken von der leistungsfeindlichen Kuriengrenze! Vorschlag
für Gesetzestext siehe hier: http://www.bmwf.gv.at/submenue/neuigkeiten/ug_novelle_2002/
Erwähnenswert ist lediglich diese Regelung: Im Ausmaß von höchstens 10% der
Mittelbaustellen (DozentInnen, UniversitätsassistenInnen)
dürfen die Rektorate bis zu 6 Jahre dauernde ProfessorInnenstellen
über verkürzte Berufungsverfahren besetzen (sog. §99 Verfahren). Der
Universitätsrat muss die Anzahl dieser ProfessorInnenstellen
bewilligen. Unbefristete Verlängerung dieser ProfessorInnenstellen
ist über eine von der Universität festzulegende Qualifikationsprüfung möglich.
Wir
fragen uns:
Was hat
das mit dem Regierungsprogramm zu tun?
Wo ist
außerdem sichergestellt, dass dieser Vorschlag tatsächlich die bereits als ProfessorInnen tätigen verdienstvollsten Mittelbauleute
betrifft? Die Professorenstellen können so ausgeschrieben werden, dass vor Ort
tätige Mittelbauleute aufgrund ihrer fachlichen Spezialisierung von einer
Bewerbung ausgeschlossen sind! Jedenfalls kann man bestimmte Fachbereiche oder
fachliche Spezialisierungen bevorzugen. Es gibt also genug Möglichkeiten, die
verdienstvollsten Mittelbauleute nicht zum Zug kommen zu lassen. An den
Universitäten gilt im Übrigen häufig das Hausberufungs“verbot“,
das BewerberInnen aus dem Haus benachteiligt. Aber
selbst wenn 10% Mittelbauleute auf diesem Weg in die Professorenkurie
aufgenommen würden, ist das nicht einmal der Ansatz einer Problemlösung! Alle AssistenzprofessorInnen und außerordentlichen Univ.ProfessorInnen haben ihre wissenschaftliche Exzellenz
und Selbständigkeit bereits über mindestens zwei Leistungsprüfungen mit
internationalen Gutachten unter Beweis gestellt und erfüllen die Aufgaben von ProfessorInnen! Welche Sachgründe sprechen dagegen, sie
endlich als mündig, vollwertig und gleichberechtigt anzuerkennen?
11. Juni 2008: Kommentar der anderen im
STANDARD „Standesschranken auf der Untertanen-Uni“ siehe
hier: http://derstandard.at/?id=3370662 oder hier...Effektive Reformen ergeben sich nur
dann, wenn alle ProfessorInnen mit gleichen Pflichten auch gleiche Rechte
erhalten... Dieser Artikel (ungekürzte Originalfassung siehe hier) wurde Herrn BM Dr. Hahn mit diesem Begleitbrief übermittelt.
6.
Juni 2008:
Meldung des STANDARD (siehe: http://derstandard.at/?id=3365252)
Ausschnitt:
„Neu
geplant ist, dass auf Vorschlag der Uni-Professoren "eine entsprechend
qualifizierte Person" mit einem aufrechten Dienst- bzw. Arbeitsverhältnis
zur Uni vom Rektor zum Leiter einer Organisationseinheit bestellt werden kann.
Solche Funktionen waren bisher Professoren vorbehalten, sollen damit künftig
aber auch "Mittelbau"-Angehörigen offen stehen. Auswirkungen hat dies
auch auf die Zusammensetzung des Senats: Zu den Vertretern der Uni-Professoren,
welche weiterhin die absolute Mehrheit im Senat haben sollen, zählen auch die
Leiter von Organisationseinheiten, womit theoretisch auch
"Mittelbauer" in diese Gruppe aufgenommen werden können“.
Unser Kommentar:
Dieser
Änderungsvorschlag trifft das wahre Problem nicht einmal in Ansätzen. Selbst
dann nicht, wenn kein Einverständnis der Professorenschaft für
Leitungsfunktionen notwendig wäre. Das Resultat wäre in jedem Fall lediglich
eine sehr marginale Erhöhung der Mitbestimmungsrechte für den Mittelbau. Der
Kern des Problems liegt im universitären Alltag, wo die Ungleichverteilung von
Rechten und Pflichten zwischen den verschiedenen ProfessorInnengruppen
das Prinzip der Chancengleichheit massiv verletzt und den nötigen Wettbewerb
verhindert. Der allgemeine Grundsatz „Gleiche Pflichten, gleiche Rechte“ muss
auch an den Unis zur Anwendung kommen, wenn Leistung zählen soll. Allen ProfessorInnen von den AssistenzprofessorInnen
über die außerordentlichen ProfessorInnen bis hin zu
den KurienprofessorInnen (1/3 aus Nachwuchs, 2/3 über
Ausschreibung/Berufung rekrutiert) müssen die gleichen Rechte zuerkannt werden,
weil auch ihre Pflichten im Wesentlichen dieselben sind. Ein Abweichen von
diesem Grundsatz wäre nicht einmal dann gerechtfertigt, wenn tatsächlich
Unterschiede in der Leistungsfähigkeit zwischen den verschiedenen ProfessorInnengruppen bestünden.
20. Mai 2008 Brief an BM Dr. Hahn: Gesetze und Befindlichkeit am Arbeitsplatz,
Stellungnahme zum Brief von Büroleiter Pichl. siehe hier
20. Mai
2008 Gastkommentar in der PRESSE: Geld
allein macht Österreichs Wissenschaft nicht flott. Wir brauchen freien
Wettbewerb und die Regelungen der amerikanischen Spitzen-Unis. Siehe
hier: PRMai08.jpg oder hier: http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/384887/index.do
14. Mai
2008. Ein Full Professor
der überaus renommierten Medical School der University of
Iowa (USA) beschreibt das Universitätssystem
in USA (siehe hier): Jeder, der nach der Promotion oder einer
weiteren "Postdoc"-Phase die Arbeit eines Assistant Professors aufnimmt, ist ein freier und
unabhängiger Wissenschaftler und darf gleichberechtigt neben den Associate und Full Professors
über die Geschicke seines Instituts und seiner Universität mitbestimmen.
Das Schreiben aus USA wurde Wissenschaftsminister Hahn und den
Wissenschaftssprechern Brinek und Broukal mit diesem Begleitbrief zur Kenntnis gebracht: Wir fordern kompromisslos eine
Einheitskurie, wo jeder selbständige Wissenschaftler gleiche Chancen erhält,
sich für die Uni verdient zu machen – so wie in den USA.
Antwort aus dem Ministerium, Büroleiter Herr
Mag. Elmar Pichl siehe hier
8. Mai 2008. Artikel in derStandard und Die Presse: http://derstandard.at/?url=/?id=3330701 bzw. http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/382423/index.do?from=simarchiv
Der
Universitätsprofessorenverband (UPV) ist gegen die Einheitskurie und
will die herausgehobene Stellung der Kurienprofessoren aufrechterhalten. Man
argumentiert, die berufenen Professoren hätten sich in einem internationalen
Bewerbungsverfahren mit oft mehr als 50 Konkurrenten auf höchstem Niveau
qualifizieren müssen.
Wir
sind für eine offene Diskussion und
nehmen daher diese Meldung hier auf. Es sei erwähnt, dass etwa ein Drittel
der heutigen 2000 KurienprofessorInnen sich nie einem
internationalen Bewerbungsverfahren gestellt hat (a.o.Univ.ProfessorInnen
früheren Typs: Hochschulbericht, siehe hier). Diese
Personen leisten sichtbar nicht schlechtere Arbeit als die Berufenen.
Berufungen sind Auswahlverfahren, bei denen unter erheblichen Kosten
neue, zu allermeist habilitierte Wissenschaftler an eine Universität geholt
werden. Die höchste akademische Qualifikation ist die Habilitation.
Mag sein, dass da und dort ein Kurienprofessor
vorübergehend Unbehagen empfindet, wenn andere Kollegen (und vor allem auch
Kolleginnen) plötzlich chancengleich und gleichberechtigt neben ihm stehen wie andernorts üblich. Aber das wird niemanden
hindern, weiterhin durch besondere Exzellenz oder durch Förderung anderer zu
brillieren. Jedenfalls ist die satte Mehrheit der Kurienprofessoren
leistungsstark und braucht daher den freien Wettbewerb nicht zu fürchten. Am
Ende des Tages werden schließlich alle froh sein. Denn das neue System spornt
an und bringt ins Alltagsgespräch das Freudvollste zurück - die Wissenschaft.
Siehe hierzu auch den Offenen Brief an
den UPV von Seiten der ARGE Universitäten GÖD (ao.Univ.Prof.
Dr. R. Kdolsky)
5.Mai 2008
Artikel in derStandard: Es spießt sich ein
wenig: http://derstandard.at/?url=/?id=3330701
5. Mai 2008: Resolution der Gewerkschaft
Öffentlicher Dienst (GÖD BV13) an Minister,Wissenschaftssprecher
und Rektorenkonferenz, Punkt 4 des Forderungskatalogs: „Schaffung einer neuen einheitlichen Gruppe
von Universitätslehrer/innen, bestehend aus den Professoren (gemäß BDG, VBG
als auch AngGesetz) und den auf Dauerstellen
befindlichen Personen (gemäß BDG, VBG als auch AngGesetz)
der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter mit Doktorat bzw. der
gleichzuhaltenden künstlerischen Eignung. Alle Angehörigen dieser Gruppe haben
organisationsrechtlich dieselben Rechte und Pflichten, insbesondere
hinsichtlich der Wählbarkeit in Organe und der Übernahme von
Leitungsfunktionen“. Artikel in derStandard: http://derstandard.at/?url=/?id=3330701
2. Mai 2008: Resolution der
Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte des wissenschaftlichen/künstlerischen
Personals der Universitäten Österreichs. Punkt 4 der Forderungskatalogs: „Einheit
der Universitätslehrer/innen – Faculty: Ein
moderner und leistungsorientierter Wissenschafts-, Kunst- und Lehrbetrieb ist
mit dem Kurienmodell nicht mehr kompatibel. Alle Mitglieder des
wissenschaftlichen Personals aller Vertragstypen mit unbefristeten Verträgen
sollen eine Faculty bilden, die im Senat ebenso
abzubilden ist wie die befristeten MitarbeiterInnen
aller Vertragsarten“. Artikel in Die
Presse: http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/381553/index.do?from=simarchiv
30. April 2008: Grüner Klub im Parlament (Büro Van der Bellen) an uns: „Die im Regierungsprogramm vorgesehene Schaffung einer Einheitskurie muss unbedingt
umgesetzt werden. …. Sie können sich darauf verlassen, dass wir alle unsere möglichen Mittel ergreifen werden, um diese und viele andere wichtigen Maßnahmendurchzusetzen. Die momentane Situation ist für alle Beteiligten nicht nur äußerst unbefriedigend und wettbewerbshindernd, sondern auch schwer demotivierendfür den entscheidenden Leistungsträger der Universitäten“.
30.
April 2008.
Erneuter Brief von Galler an BM Dr. J. Hahn: „Wir wollen Wettbewerb! Wir wollen Wettbewerb nicht bloß einmal im
Berufungsverfahren; wir wollen Wettbewerb an jedem Tag!“ (siehe hier)
30.
April 2008.
ORF Salzburg Aktuell. 2500
Unterschriften gegen starre Uni-Hierarchie Siehe MP3-file hier (3.9
MB)
30. April 2008.
ORF Salzburg Online: Starre
Uni-Hierarchie, PDF siehe hier
29. April 2008.
Brief von Galler/Dallinger/Flatscher an BM Dr. J. Hahn zum Thema „leistungsfeindliche Kuriengrenze“ (siehe hier)
Erstpublikation
dieser Seite: Do. 8. Mai 2008