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Salzburger theologische Studien interkulturell

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ForschungPublikationenSTS - interkulturell

Die Reihe „Salzburger theologische Studien“ wird von der Professoren der
Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg herausgegeben. Der erste Band erschien 1996, im Jahr 2005 umfasste die Reihe 24 Bände.
Die Reihe steht Dissertationen und Habilitationen, aber auch Sammelbänden aus allen Fachbereichen der Theologie offen.
Mit Band 21 „Trika – Grundthemen des kaschmirischen Śivaismus“ von Bettina Bäumer (2. Auflage 2005) wurde 2003 die Unterreihe „Salzburger theologische Studien interkulturell“ eröffnet.

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Fürlinger, Ernst

Verstehen durch Berühren. Interreligiöse Hermeneutik am Beispiel des nichtdualistischen Sivaismus von Kaschmir
(Salzburger Theologische Studien interkulturell 29 - interkulturell 4) 
452 S., 22,5 x 15 cm 
Paperback 
ISBN 978-3-7022-2787-6  
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2006

Neue Sichtweisen spiritueller Erfahrung.

Im Mittelpunkt dieser Studie steht eine Richtung des hinduistischen Tantrismus, der nichtdualistische Sivaismus von Kaschmir. In dieser spirituell-philosophischen Tradition ist "Berührung" ein Schlüsselwort: Die sinnliche und die spirituelle Dimension und ebenso das Absolute und die Pluralität der phänomenalen Wirklichkeit durchdringen einander.
Der zweite Teil der Arbeit folgt der Spur des Begriffs "Berührung" in der griechischen und christlichen Antike, wobei sich aus der Perspektive des kaschmirischen Iivaismus neue Sichtweisen auf die spirituellen Erfahrungen bei Plotin und Augustinus ergeben.
Im dritten Teil wird reflektiert, welche Prozesse des Verstehens, Missverstehens, Interpretierens und Übersetzens stattfinden, wenn man als europäischer Christ dem Sivaismus von Kaschmir begegnet.
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Josef Sinkovits / Ulrich Winkler (Hg.) 

Weltkirche und Weltreligionen Die Brisanz des Zweiten Vatikanischen Konzils 40 Jahre nach Nostra Aetate 
(Salzburger theologische Studien 28 – interkulturell 3) 
368 Seiten, 22,5 x 15 cm, 
Broschur 
ISBN 978-3-7022-2744-9 
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2007

Über den Stand des interreligiösen Dialoges 40 Jahre nach "Nostra Aetate".

Mit "Nostra Aetate" hat 1965 erstmals ein Konzil eine Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den anderen Religionen verabschiedet. Das Zweite Vatikanum spricht ihnen eine theologische Würdigung aus und mahnt zur "Anerkennung, Wahrung und Förderung" der "geistlichen und sittlichen Güter" der Religionen. Damit versteht die Kirche ihre Sendung der Förderung der Menschheitssolidarität neu. Sie lernt das Evangelium und sich selbst in der Welt von heute von den anderen her zu begreifen und wandelt sich damit zur Weltkirche.
Der interreligiöse Dialog stellt eine tiefe religiöse Herausforderung für die Kirche dar, die Wahrheit des eigenen Glaubens vor und mit der Wahrheit anderer Religionen zu präsentieren und gleichzeitig der Schuld und den Differenzen nicht auszuweichen.
Hochrangige Vertreter der katholischen Kirche und anderer Religionen bündeln in diesem Band die Standpunkte von "Nostra Aetate" und fragen nach der Bedeutung des interreligiösen Dialogs für die religiöse Praxis der Weltkirche. Leistet die Erklärung auch vor Ort einen konkreten Beitrag zur Entschärfung brisanter Konfrontationen? Der Konfliktherd im ehemaligen Jugoslawien wird als Erstfall der Bewährung theologischer Errungenschaften herangezogen.
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LeSaux, Henri / Abhishiktananda, Swami
Innere Erfahrung und Offenbarung
Theologische Aufsätze zur Begegnung von Hinduismus und Christentum. Mit einer Einführung von Jacques Dupuis, S.J. (†), hg. von Christian Hackbarth-Johnson, Bettina Bäumer und Ulrich Winkler
Aus dem Französischen und Englischen übersetzt von Christian Hackbarth-Johnson (Salzburger Theologische Studien interkulturell 2), [Die französische Originalausgabe: Henri Le Saux, O.S.B./ Swami Abhishiktânanda, Intériorité et révélation. Essais théologiques, Éd. Présence: Sisteron 1982, wurde durchgesehen und erweitert.] Tyrolia-Verlag • Innsbruck-Wien 2005, 39,00 Eur[D], ISBN: 3-7022-2654-0, 390 Seiten. Aus der Reihe: Salzb. Theol. Stud. 23 /Salzb. Theol. Stud. interkultur.

Erstmals auf Deutsch: Das theologische Vermächtnis des Pioniers christlich-hinduistischer Begegnung

Diese Aufsätze dokumentieren Etappen einer außergewöhnlichen "interreligiösen Existenz". Der erste Teil spiegelt die existenzielle und theologische Verarbeitung der umwälzenden Erfahrungen des französischen Benediktiners wider, als er, herausgefordert durch die Begegnung mit dem indischen Weisen Sri Ramana Maharshi (1879-1950) sich darum bemühte, in die Spiritualität Indiens einzudringen.
Der zweite Teil zeigt den großen Brückenbauer und seinen engagierten Einsatz für eine spirituelle Erneuerung des Christentums aus der fortgesetzten Erfahrung des Dialogs. Diese Texte geben auch heute noch wichtige Impulse für jede künftige Theologie der Religionen.

Rez: u.a. Hans Waldenfels, in: ZMR 91 (2007) 299-301

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Bettina Bäumer
Trika: Grundthemen des kaschmirischen Sivaismus

Herausgegeben von Fürlinger, Ernst. Übersetzt von Fürlinger, Ernst
Verlag :  Tyrolia
ISBN :  3-7022-2511-0
Einband :  Paperback
Seiten/Umfang :  216 Seiten
Erschienen :  1. Auflage 11.2004
Preisinfo :  25,00 Eur[D] / 25,00 Eur[A]
Aus der Reihe :  Salzb. Theol. Stud. 21 / Salzb. Theol. Stud. interkultur. 1

Erstmals in deutscher Sprache: Eine grundlegende Darstellung dieser faszinierenden und wichtigen indischen Philosophie.

Der kaschmirische Sivaismus, auch Trika (das triadische System) genannt, ist eine der faszinierendsten religiösen Traditionen Indiens. Er integriert sowohl Philosophie, mystische Theologie und Praxis als auch Ästhetik. Trotz einer umfangreichen Literatur in Sanskrit ist diese Tradition, die zum hinduistischen Tantrismus gehört, im Westen noch weitgehend unbekannt.
Der Band stellt die erste Einführung in den kaschmirischen Sivaismus in deutscher Sprache dar. In verständlicher Weise erläutert die Autorin Grundthemen dieser Tradition wie "universelle Harmonie", "göttliche Energie", "die spirituellen Wege" etc. Weiters gibt sie Impulse für einen Dialog zwischen christlicher und divaitischer Mystik, der erst noch am Anfang steht. Diese Begegnung kann zu einer Bereicherung der mystischen Theologie und Praxis des Christentums beitragen.

© 2007 University Salzburg | Imprint | 08.02.07 | Home