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Klimastationen | Stationsüberblick

Das Klima im Untersuchungsgebiet ist charakterisiert als Übergangsbereich zwischen ozeanischem und kontinentalem Klima. Es weist jedoch zahlreiche mesoklimatische Besonderheiten mit hoher Variabilität aus. Diese sind bedingt durch die Luv- und Lee-Effekte  an den Kalkhochalpen, durch Exposition, Hangneigung und Höhenlage.
Im Untersuchungsgebiet werden Jahresmitteltemperaturen etwa zwischen 3 und 9°C, sowie Jahresniederschlagssummen  von ca. 1000 bis 2000 mm gemessen. Die Staueffekte am Nordrand der Kalkalpen sind gut zu belegen, ebenso die durch Höhenlage und Exposition bedingten Gunstlagen im Bereich von ca. 1.500 m. Eindeutig nachweisbar sind die wetterlagenbedingten Inversionen, wodurch die höheren Lagen thermisch bevorzugt.
Die langfristige Temperaturentwicklung zeigt eine dem Trend für die nördliche Hemisphäre entsprechende ansteigende Entwicklung in allen Höhen. Schon der Vergleich der Mitteltemperaturen der Klimaperioden 1961-1990 / 1971-2000 zeigt eine durchschnittliche Erwärmung um etwa 0,3°C an den meisten Stationen im Untersuchungsgebiet. Die Entwicklung der Niederschlagssummen lässt keinen Trend erkennen.

Die Stationen liegen zwischen 430 m Höhe (Salzburg - Flughafen) und  3.105 m Höhe (Sonnblick) und decken somit alle Höhenstufen von submontan bis alpin ab. Sie umfassen Gebiete im Nordstau der Kalkhochalpen ebenso wie Tal- und Beckenlagen südlich der Kalkhochalpen und reichen bis in den Bereich des Alpenhauptkamms.

Klimastationen Einzeldiagramme