Fachbereich Praktische Theologie - Liturgiewissenschaft & Sakramententheologie

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Die Eingliederung von Kindern im Schulalter in die Kirche

Studienausgabe für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes
1986

Die Sakramente der Eingliederung

1. Taufe, Firmung und Eucharistie sind die Sakramente, die den Menschen in die Kirche eingliedern und von der Herrschaft des Bösen befreien. Wer sie empfängt, erhält nach den Worten der Schrift Anteil am Tod Christi; er wird mit Christus begraben und auferweckt; er wird mit dem Geist der Kindschaft beschenkt, und mit dem ganzen Volk Gottes feiert er das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung des Herrn.

2. Durch die Taufe werden die Menschen nämlich zu Gliedern am Leib Christi und damit zu Gottes Volk; sie empfangen Nachlaß aller Schuld und werden aus dem Stand, in den sie hineingeboren sind, hinübergeführt in den Stand der Gotteskindschaft. Sie werden neu geschaffen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist und werden so zu Kindern Gottes.

In der Firmung werden sie durch die Gabe des Heiligen Geistes besiegelt und dadurch vollkommener dem Herrn gleichgestaltet und mit Heiligem Geist erfüllt, damit sie vor der Welt von Christus Zeugnis ablegen. So tragen sie dazu bei, daß der Leib Christi zu seiner Vollgestalt gelangt.

Schließlich nehmen sie an der Eucharistie teil, um die Einheit des Volkes Gottes sichtbar werden zu lassen. Mit Christus bringen sie sich selber zum Opfer dar und gehen so ein in das allumfassende Opfer, "in dem die ganze erlöste Gemeinde durch den ewigen Hohenpriester Gott dargebracht wird" (Augustinus). Sie erflehen die vollkommene Ausgießung des Heiligen Geistes, damit alle Menschen zur Einheit der Familie Gottes zusammenwachsen.

Taufe, Firmung und Eucharistie als die drei Sakramente der Eingliederung in die Kirche hängen so eng miteinander zusammen, daß sie auch bei der Eingliederung von Kindern im Schulalter nach Möglichkeit in einer einzigen Feier vollzogen werden sollten, vor allem dann, wenn die Täuflinge bereits das Firmalter erreicht haben. Auch wenn aus pastoralen Gründen die Firmung erst später gefeiert wird, muß die innere Zusammengehörigkeit der drei Eingliederungssakramente erkennbar bleiben.

Veränderte Situation

3. Etwa seit dem 5. Jahrhundert ist in den christlichen Ländern die Säuglingstaufe die vorherrschende, ja mehr und mehr die einzige Form der Eingliederung geworden. In der lateinischen Kirche werden Firmung und erster Empfang der Eucharistie als Stufen der Eingliederung im späteren Kindes- bzw. Jugendalter nachgeholt. An die Stelle des Katechumenats vor der Taufe sind die christliche Erziehung in der Familie und die Glaubensunterweisung in der Pfarrgemeinde (und der Schule) nach der Taufe getreten. Die im Auftrag des Zweiten Vatikanischen Konzils erneuerte Feier der Kindertaufe (im Säuglingsalter) trägt den Besonderheiten dieser Form der Eingliederung Rechnung.

4. Nun nimmt aber, wie die Erfahrung zeigt, seit einigen Jahren die Zahl der Säuglingstaufen ab. Zugleich wächst die Zahl derer, die erst später getauft werden. Besonders häufig wird aus Anlaß der Einschulung, der Erstkommunionvorbereitung oder des Kontaktes mit einer Kinder- oder Jugendgruppe um die Taufe gebeten.

5. Der vorliegende Teil des Rituale regelt die Eingliederung von Kindern im Schulalter in die Kirche. Gemeint sind Kinder im Alter von etwa 6 bis 14 Jahren. Diese Kinder haben einerseits schon "die Jahre der Unterscheidung" erreicht; sie beginnen, ihre Vernunft zu gebrauchen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und persönliche Glaubensentscheidungen zu treffen. Andererseits sind sie noch nicht im vollen Sinn "erwachsen". Sie befinden sich noch in einer kindlichen Entwicklungsphase, sind auf ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten angewiesen und von ihnen abhängig und können leicht von ihrer Umgebung beeinflußt werden. Während also "Die Feier der Kindertaufe" (im Säuglingsalter) bei dieser Altersgruppe nicht mehr angewandt werden kann, würde doch "Die Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche" diese Kinder überfordern. Deshalb wird hier eine Form der Eingliederung in die Kirche vorgelegt. die den besonderen Erfordernissen gerade dieser Altersgruppe Rechnung trägt. Dabei ist die pastorale Situation in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes berücksichtigt.

Die bisherige Praxis

6. Weil bei uns nur relativ selten die Taufe später als im Säuglingsalter gespendet wird, werden die Seelsorger in ihrer Ausbildung kaum auf diese Form der Eingliederung vorbereitet.

Es lohnt sich, die gängige Praxis in solchen Fällen einmal genauer zu prüfen:
- Je nach (religiöser) Vorbildung des Bewerbers wird eine Reihe von Lehrstunden vereinbart. Die Vorbereitung besteht also überwiegend aus "Unterricht", das heißt, die Lehren des Glaubens und die Forderungen des sittlichen Lebens werden dargelegt und erläutert.
- Die gesamte Vorbereitung spielt sich fast ausschließlich zwischen dem Seelsorger (oder dem Katecheten) und dem Bewerber ab. Dabei entstehen zwar oft persönliche Kontakte zwischen dem Bewerber und dem, der den Unterricht erteilt, aber selten zur Gemeinde.
- Die Taufvorbereitung wird sogar oft bewußt vor der Gemeinde geheimgehalten, und auch die Taufe findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.
- Die Taufvorbereitung von Kindern im Erstkommunionalter beschränkt sich häufig auf die Teilnahme an der allgemeinen Kommunionvorbereitung. Allenfalls werden einige zusätzliche Unterrichtsstunden oder Gespräche anberaumt.

7. Eine solche Praxis der Taufvorbereitung entspricht einer christlich geprägten Gesellschaft, in der es als Ausnahme, ja fast als Makel gilt, nicht einer Kirche anzugehören. Nun hat sich aber das Bild der Gesellschaft in Europa entscheidend gewandelt. Es ist durchaus vorstellbar, daß es eines Tages als Ausnahme gelten wird, ein Christ zu sein.

Außerdem liegen der herkömmlichen Praxis der Eingliederung ein ganz bestimmtes Verständnis von Glauben und ein ganz bestimmtes Bild der Kirche zugrunde: Glauben wird überwiegend verstanden als Für-wahr-Halten dessen, was die Kirche lehrt; Kirche wird vor allem gesehen als Institution, als Hierarchie, als Lehramt.

Nun sind aber, besonders durch das Zweite Vatikanische Konzil, andere Aspekte des Glaubensverständnisses und des Kirchenbildes wieder stärker ins Bewußtsein getreten: Glauben als antwortende und vertrauende Hingabe an den Gott, der sich uns in Jesus Christus offenbart hat; Kirche als Volk Gottes, als (hierarchisch gegliederte) Gemeinschaft der Glaubenden, als Sakrament des Heils für die Welt, als das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi.

8. Um die Mängel der bisherigen Praxis zu überwinden, sind also folgende Aspekte zu beachten:

- Die ganzheitliche und personale Dimension des Glaubens soll stärker zur Geltung kommen.
- Der Glaube und ein Leben aus dem Glauben, das im Glaubenszeugnis, in der Feier des Gottesdienstes und im Dienst am Nächsten besteht, sollen besser eingeübt werden.
- Der prozeßhafte Charakter der Bekehrung soll ernst genommen werden.
- Die Verantwortung der ganzen Gemeinde für die Aufnahme neuer Glieder soll zum Ausdruck kommen.
- Die Bewerber sollen befähigt werden, in einer an Glauben und Kirche nicht interessierten oder gar glaubensfeindlichen Umgebung als Christen zu leben und zu bestehen.
- Die am Katechumenat beteiligten Christen sollen sich nicht nur als Lehrende, sondern auch als Lernende im Glauben verstehen.

Wiedereinführung des Katechumenats

9. Unter dem Eindruck des Ungenügens der bisherigen Praxis hat das Zweite Vatikanische Konzil beschlossen, einen mehrstufigen Katechumenat für Erwachsene sowie für Kinder im Schulalter als Vorbereitung auf Taufe, Firmung und Eucharistie wiederherzustellen:

"Ein mehrstufiger Katechumenat für Erwachsene soll eingeführt werden" (SC 64>. "Dieser besteht nicht in einer bloßen Erläuterung von Lehren und Geboten, sondern in der Einführung und genügend langen Einübung im ganzen christlichen Leben, wodurch die Jünger mit Christus, ihrem Meister, verbunden werden. Die Katechumenen müssen also in passender Weise in das Geheimnis des Heils eingeweiht werden; durch die Übung eines Lebenswandels nach dem Evangelium und durch eine Folge von heiligen Riten soll man sie stufenweise in das Leben des Glaubens, der Liturgie und der liebenden Gemeinschaft des Gottesvolkes einführen" (AG 14).

Als Verwirklichung dieses Konzilsbeschlusses erschien 1972 der römische "Ordo initiationis christianae adultorum" und 1975 für das deutsche Sprachgebiet die Studienausgabe "Die Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche". Das fünfte Kapitel darin behandelt die Eingliederung von Kindern im Schulalter.

10. Diese Erneuerung des Katechumenats ist in mehrfacher Hinsicht pastoral bedeutsam:

Zunächst wird der Bewerber ernst genommen: seine Lebensgeschichte, seine Umwelt, seine Motive, seine Erwartungen. Er ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn er sich für den Glauben zu interessieren beginnt und eines Tages um die Taufe bittet. Jeder Bewerber ist nicht nur Empfangender, wenn er ein Glied der Kirche wird, sondern er bringt auch etwas ein.

11. Außerdem wird aber auch die Kirche in der erneuerten Ordnung der Eingliederung ernst genommen. Es ist die Kirche, in die der Bewerber aufgenommen werden soll und die ihm konkret in einer bestimmten Gemeinde begegnet. Für alle Glieder dieser Gemeinde ist es von Bedeutung. wenn ein neues Glied dazukommt. Alle. wenn auch nicht alle auf gleiche Weise, sind mitverantwortlich für die Aufnahme des Bewerbers. Daher ist es wichtig,

- daß die Eingliederung in der Gemeinde vorgenommen wird, zu der der Bewerber tatsächlich gehört;
- daß eine Katechumenatsgruppe gebildet wird (siehe Nr. 23);
- daß nicht nur der Seelsorger allein den Bewerber auf seinem Weg in die Kirche begleitet, sondern die verschiedenen Aufgaben (Katechese, Patenamt, Praxisbegleitung) richtig verteilt werden;
- daß die ekklesiale Funktion der liturgischen Feiern im Rahmen der Eingliederung unterstrichen wird.

12. Hier zeigt sich eine weitere Besonderheit der erneuerten Ordnung der Eingliederung: die ganzheitliche Unterweisung und Einübung des Glaubens. Alle Fähigkeiten des Menschen - nicht nur sein Verstand - werden angesprochen; alle Bereiche des Lebens nicht nur der rein religiöse Bereich, der weithin noch zu individualistisch gesehen wird - werden berührt.

13. Ein anderer wichtiger Aspekt ist der Prozeßcharakter des Katechumenats. Man wird nicht über Nacht ein neuer Mensch; die Veränderung von Einstellungen, das Einüben neuer Haltungen braucht Zeit. Die Eingliederung in die Kirche ist ein Wachstumsvorgang, der nicht erzwungen oder verfügt werden kann. Der Katechumenat ist nicht einfach eine vorgeschriebene Zeit, deren Ende man abwarten muß, sondern eine Entwicklung, die in Stufen erfolgt und deren Verlauf und Dauer abhängig sind von der jeweiligen Gemeinde und vor allem vom jeweiligen Bewerber.

Die Phasen und Stufen des Eingliederunsprozesses

14. Im Verlauf der Eingliederung lassen sich drei große Phasen unterscheiden: die Phase der Erstverkündigung, die Phase des Katechumenats und die Phase der Vertiefung. In der Phase des Katechumenats unterscheidet man die Zeit der entfernteren und die Zeit der näheren Vorbereitung. Der Übergang von einer Phase zur anderen wird jeweils markiert durch eine liturgische Feier, die den stufenweisen Fortschritt des Bewerbers zum Ausdruck bringt:

- die Feier der Aufnahme in den Katechumenat hat ihren Ort nach der Phase der Erstverkündigung (vgl. Nr. 15) und kennzeichnet den Beginn des Katechumenats (vgl. Nr. 16);
- die Feier der Zulassung zur Taufe schließt innerhalb des Katechumenats die entferntere Vorbereitung ab und eröffnet die nähere Vorbereitung auf die Sakramente der Eingliederung (vgl. Nr. 16):
- die Feier von Taufe, Firmung und Eucharistie bildet den Höhepunkt und den Abschluß der Vorbereitungszeit und leitet gleichzeitig über zur Phase der Vertiefung (vgl. Nr. 17).

Das folgende Schema veranschaulicht diesen stufenweisen Prozeß, wie er sich bei der Eingliederung von Kindern im Schulalter darstellt:

15. Die Phase der Erstverkündigung führt zu einem beginnenden Glauben an Jesus Christus und damit zu dem Wunsch, zur Gemeinschaft der Christen zu gehören, sowie zu einer anfänglichen Bekehrung, d. h. zu dem Bemühen, im Sinne Jesu zu leben. Diese Phase sollte eigentlich abgeschlossen sein. wenn jemand um die Taufe bittet. Oft aber sind es äußere Gründe, die zum Taufwunsch führen, z. B. die bevorstehende Erstkommunionfeier der Klassenkameraden bzw. der Altersgruppe. In jedem Fall ist es notwendig. dem Bewerber bzw. seinen Eltern zu helfen, die Motive zu klären und zu vertiefen. Es kann vorkommen, daß jemand seine Bitte um die Taufe zurückzieht, wenn er erkennt, worum es geht. Immerhin erlebt er dabei eine Kirche, die ihn ernst nimmt, die ihm genügend Zeit gibt und ihm hilft, sich über seinen Wunsch klarzuwerden.

Damit sich jemand für den Weg zur Taufe entscheiden kann, ist es für ihn wichtig, Gemeinschaft zu erleben, sich angenommen zu fühlen, über seine Fragen sprechen zu können. Er wird auf diese Weise das "Zeugnis ohne Worte" oder das "Zeugnis des Lebens" erfahren, das "bereits stille, aber sehr kraftvolle und wirksame Verkündigung der Frohbotschaft" ist (EN 21). Ein solches Zeugnis wird ihn einladen, die Lebensart der Christen zu übernehmen; es kann ihn aufgeschlossen und bereit machen, die Botschaft Jesu aufzunehmen und sich dem "Zeugnis des Wortes" zu öffnen. Wenn er dem Lebensprogramm - dem Programm eines christlichen Lebens, das er selbst anfanghaft erfahren hat - zustimmt, wird er in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen werden wollen. "So treten also jene, deren Leben verwandelt ist, in eine Gemeinschaft ein, die selbst ein Zeichen der Umwandlung, ein Zeichen des neuen Lebens ist: Es ist die Kirche, das sichtbare Sakrament des Heiles" (EN 14).

16. Die zweite Phase, die Phase des Katechumenats, beginnt mit der Feier, in der der Bewerber von der Kirche offiziell als Katechumene angenommen wird (Nr. 32 ff).

Im Katechumenat geschieht eine umfassende und planmäßige Einführung in ein Leben als Christ in der Kirche. Daher erstreckt sich der Katechumenat normalerweise über einen längeren Zeitraum (etwa ein Jahr), wobei die letzten Wochen der unmittelbaren Vorbereitung auf die Sakramente der Eingliederung gewidmet sind. Der Beginn dieser intensiven letzten Vorbereitungsphase wird durch die Feier der Zulassung zur Taufe (Nr. 51 ff) markiert. Wenn die Eingliederung in der Osternacht (oder in der Osterzeit) stattfindet, wird man die Feier der Zulassung zur Taufe am Beginn der Fastenzeit (Österlichen Bußzeit) ansetzen.

In der Zeit der näheren Vorbereitung (oder auch früher) kann die Feier der Übergabe des Glaubensbekenntnisses (Nr. 106 ff) stattfinden.

17. Die dritte Phase, die Phase der Vertiefung (Nr. 105), beginnt mit der Feier von Taufe, Firmung und Eucharistie (Nr. 73 ff).

Es geht in dieser Phase um die Vertiefung eines Lebens als Christ, eines Lebens aus den Sakramenten, vor allem aus der Feier der sonntäglichen Eucharistie. Wenn die Feier der Sakramente der Eingliederung in der Osternacht stattgefunden hat, kommt die mystagogische Ausrichtung der liturgischen Texte in der Osterzeit besonders zur Geltung. Darüber hinaus ist die Vertiefung des Glaubens eine bleibende Aufgabe aller Christen.

Dienste und Aufgaben bei der Eingliederung von Kindern im Schulalter

18. Die Eingliederung von Kindern im Schulalter in die Kirche ist Aufgabe der ganzen Gemeinde und geht daher alle Getauften an. Deshalb sollen alle nach den Fähigkeiten und Möglichkeiten, die ihnen verliehen sind, den Katechumenen kein Ärgernis, sondern ein Beispiel Belebten Glaubens geben, ihnen in den verschiedenen Phasen ihrer Vorbereitung beistehen, an den liturgischen Feiern des Katechumenats teilnehmen und für die Katechumenen beten. Auf geeignete Weise ist dafür zu sorgen, daß die Gemeinde sich dieser Verantwortung bewußt wird und ihr auch nachkommt.

19. Bei der Eingliederung von Kindern im Schulalter kommt den Eltern (den Erziehungsberechtigten) des Bewerbers eine besondere Bedeutung zu. Es ist mit ihnen abzuklären, inwieweit sie sich an der Eingliederung ihres Kindes beteiligen und sie mittragen können. In den gottesdienstlichen Feiern ist ihre Mitwirkung vorgesehen. Auf jeden Fall müssen sie dem Taufwunsch ihres Kindes ausdrücklich zustimmen (vgl. Nr. 38, 39).

20. Nach ältestem kirchlichem Brauch kommt dem Patenamt große Bedeutung bei der Eingliederung in die Kirche zu. Der Pate (die Patin) ist sowohl Anwalt des Katechumenen vor der Kirche als auch Anwalt der Kirche dem Katechumenen gegenüber. Er steht dem Katechumenen während seiner Vorbereitungszeit bei und begleitet ihn in den liturgischen Feiern während des Katechumenats. Auch nach der Feier der Eingliederung hilft er ihm, seinem Taufbekenntnis treu zu bleiben und seinen Glauben zu vertiefen. Der Pate wird vom Bewerber (oder dessen Eltern) ausgewählt und vom zuständigen Seelsorger im Namen der Gemeinde mit diesem Amt betraut. Was die Auswahl des Paten angeht, sind gemäß den geltenden kanonischen Bestimmungen (vgl. CIC can. 874) folgende Richtlinien zu beachten:

Der Pate soll das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben; er muß römisch-katholisch und gefirmt sein und ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht. Ein nichtkatholischer Christ darf als Taufzeuge (nicht als Pate) zugelassen werden.

21. Die Hauptverantwortung für die Eingliederung in die Kirche obliegt dem Diözesanbischof. Er ist auch der erste Spender der Sakramente der Eingliederung, zumindest für jene, die das 14. Lebensjahr vollendet haben (vgl. CIC can. 865). Bei der Eingliederung von Kindern im Schulalter wird in der Regel der zuständige Pfarrer diese Aufgaben wahrnehmen.

Der Priester. der im Auftrag des Bischofs einen Erwachsenen oder ein Kind im Schulalter tauft, spendet auch die Firmung, wenn dieses Sakrament nicht später gefeiert werden soll (vgl. Nr. 74).

22. Von ganz besonderer Wichtigkeit während der gesamten Vorbereitungszeit ist die Aufgabe des Katecheten. Er hilft dem Bewerber, sein Leben im Licht des Glaubens zu verstehen, Jesus Christus näher kennenzulernen und ihm in der Gemeinschaft der Kirche nachzufolgen. Dabei soll er das Kirchenjahr berücksichtigen und zur Feier der Liturgie hinführen.

23. Nachdrücklich zu empfehlen ist die Bildung einer Katechumenatsgruppe. die den Bewerber während des Katechumenats begleitet und ihm hilft, in den Glauben und in die Glaubensgemeinschaft hineinzuwachsen. Es ist also keineswegs nötig, ja nicht einmal sinnvoll, in einer Katechumenatsgruppe nur ungetaufte Kinder zu versammeln. In der Regel bedeutet es für alle Beteiligten einen Gewinn, wenn Getaufte und Ungetaufte miteinander glauben lernen. Es gibt vor allem zwei Wege, eine Katechumenatsgruppe zu bilden: Man kann einmal versuchen, vorhandene Bezugspersonen für die Mitarbeit in einer solchen Gruppe zu gewinnen, also Mitschüler, Lehrkräfte, Religionslehrer. Verwandte. Paten, Freunde usw. Man kann mit dieser Aufgabe aber auch eine schon bestehende Gruppe betrauen, zu der der Bewerber Kontakt hat oder der er sich gern anschließen würde. Das kann z. B. die Erstkommuniongruppe oder die Firmgruppe sein.

Oft wird es nicht so leicht möglich sein. eine Katechumenatsgruppe zu bilden. Dann müßte jemand in der Gemeinde gefunden werden (z. B. ein Ehepaar), der sich um den Bewerber kümmert und sich mit ihm gemeinsam um weitere Kontakte bemüht.

Der Leiter einer Katechumenatsgruppe. der kein Priester zu sein braucht, hat eine doppelte Aufgabe:

Zum einen begleitet er die Gruppe. Er sorgt dafür, daß unter den Teilnehmern ein Klima des Vertrauens entsteht, in dem die Fragen und Probleme der einzelnen zur Sprache kommen können.

Zum andern ist er dafür verantwortlich, daß in der Gruppe Glaubenserfahrungen. Glaubenszeugnisse und auch Glaubenswissen vermittelt werden.

Taufe im Vorschulalter

24. Während der Vorschulzeit können sich Anlässe und neue Erfahrungen ergeben, die den Wunsch nach der Taufe aufkommen lassen:
- die kirchliche Trauung der Eltern;
- die Geburt eines weiteren Kindes;
- Anstöße aus dem Kreis der Verwandten;
- Begegnungen im Kindergarten mit Menschen, die von ihrem Glauben erzählen und ihm Gestalt geben;
- Anregungen durch Elterngespräche und Familienrunden;
- die bevorstehende Einschulung und eventuell der Wunsch, daß das Kind am Religionsunterricht teilnimmt.

Der Taufwunsch bringt in der Regel zum Ausdruck, daß die Kinder "dazugehören" möchten und auch die Eltern dies wollen.

Für ein Kind in diesem Alter sind seine Eltern die entscheidenden Bezugspersonen. Von ihnen muß es erfahren können, daß Glaube und religiöses Tun das alltägliche Leben betreffen. Die meisten Eltern brauchen in einer solchen Situation den Erfahrungsaustausch und die Begleitung durch andere Eltern. Familienkreise oder ähnliche Gesprächsgruppen können dies am besten vermitteln.

Die Taufvorbereitung eines Kindes im Vorschulalter sollte möglichst in einer Gruppe von gleichaltrigen Kindern geschehen. Eine Kindergartengruppe bietet dazu gute Möglichkeiten.

Ein mehrstufiger Katechumenat ist für Kinder im Vorschulalter nicht angebracht. Sie sind zwar einerseits dem Säuglingsalter schon entwachsen, werden aber andererseits noch getragen von den Entscheidungen der Eltern, von denen sie abhängen und auf die sie angewiesen sind. Deshalb darf eine Taufe im Vorschulalter nur auf die Entscheidung der Eltern (Erziehungsberechtigten) und auf ihren Glauben hin erfolgen.

Es empfiehlt sich, für die Feier der Taufe in solchen Fällen den Ritus der Säuglingstaufe mit folgenden Anpassungen zu verwenden:
Im Eröffnungsteil:
Gespräch mit dem Täufling (Frage nach Namen und Taufwunsch)
Wort an die Eltern (Frage nach dem Einverständnis und nach der Bereitschaft zu christlicher Erziehung)
Wort an die Paten

Im Wortgottesdienst:
Anpassung einzelner Formulierungen

Bei der Spendung der Taufe:
Absage und Glaubensbekenntnis des Täuflings, eventuell mit den Eltern,
danach Glaubensbekenntnis der Gemeinde
Bei der Taufe Anrede des Täuflings

Beim Abschluß der Tauffeier:
Beim Gebet des Herrn betet das Kind mit
Vierte Segensformel

Eingliederung im Erstkommunionalter

25. Bei einem Taufwunsch im Erstkommunionalter ist zunächst zu klären, um wessen Wunsch es sich handelt und worauf dieser Wunsch eigentlich zielt. Ist es der Wunsch der Eltern oder der Wunsch des Kindes? Handelt es sich um einen Tauf- oder eher um einen Erstkommunionwunsch. Oft ist die bevorstehende Erstkommunion zwar der äußere Anlaß, aber nicht immer das eigentliche Motiv für die Bitte um die Taufe. Die Motive sind komplexer und nur selten offen greifbar, zumal wenn sie in der Situation der Familie begründet sind. Für den Glaubensweg der Eltern ist es wichtig, mit ihnen gemeinsam die Motive, die zum Taufwunsch geführt haben, zu besprechen und eventuell tiefer liegende Gründe zu entdecken.

Für die Eingliederung von Kindern in diesem Alter ist das Einverständnis der Eltern unbedingt erforderlich. Das Kind befindet sich noch in einer Phase, in der es "mitglaubt". Das Gelingen der Taufvorbereitung hängt entscheidend davon ab, inwieweit die Eltern. eventuell auch die Paten, den Weg ihres Kindes begleiten und seine Tauf- und Erstkommunionvorbereitung mittragen. Aus diesen Gründen ist das katechetische Gespräch mit diesen Erwachsenen eine vorrangige Aufgabe der Gemeinde. Dabei sollte nicht nur das Einzelgespräch zwischen Eltern und Seelsorger, sondern auch der Erfahrungsaustausch in einer Elterngruppe angeboten werden. Eine Verknüpfung mit der Elternarbeit im Rahmen der allgemeinen Erstkommunionvorbereitung trägt dazu bei, Kontakte zu vermitteln zwischen der Familie des ungetauften Kindes und der kirchlichen Gemeinde.

Ist eine Verbindung von Tauf- und Eucharistiekatechese denkbar. Zwischen Taufe und Eucharistie besteht ein innerer Zusammenhang: zusammen mit der Firmung sind dies die drei Sakramente der Eingliederung in die Kirche. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Katechese: Die Taufkatechese will auch zum Empfang der Eucharistie hinführen, die Eucharistiekatechese will auch an die Taufe erinnern. Darum ist eine Verbindung von Tauf- und Eucharistievorbereitung nicht nur aus organisatorischen, sondern auch aus theologischen Gründen sinnvoll. Für die schon getauften Kinder bedeutet das Miterleben der Taufvorbereitung und Tauffeier eine intensive Tauferneuerung.

26. In der Praxis haben sich drei verschiedene Wege herausgebildet, die je nach der Situation in der Familie und der Gemeinde ihre Berechtigung haben.

Erster Weg: Das nichtgetaufte Kind bildet mit anderen Erstkommunionkindern eine Gruppe. Da die Vorbereitung auf die Tauferneuerung Bestandteil einer guten Eucharistiekatechese ist, sind für die unmittelbare Vorbereitung der gottesdienstlichen Feiern, die die Stufen des Katechumenats kennzeichnen, und für die Taufe selbst nur wenige ergänzende Katechesen in der Gruppe nötig,

Zweiter Weg: Die besondere pastorale Situation, in der sich das ungetaufte Kind und seine Familie befinden, veranlai3t manche Gemeinden, die Eltern dafür zu gewinnen, den Taufwunsch des Kindes als Chance zu erkennen und für ihren eigenen Glauben und den des Kindes zu nutzen. Um das Kind und seine Eltern wird eine kleine katechetische Gruppe gebildet. In dieser Gruppe geschieht zusätzlich zum Kommunionkurs die Taufkatechese und die Vorbereitung auf die Taufe. Daneben - weitgehend unabhängig - läuft die normale Erstkommunionvorbereitung in der Gemeinde, an der sich das ungetaufte Kind (und seine Eltern) ebenfalls beteiligen.

Dritter Weg: Die beiden bisher beschriebenen Wege gehen davon aus, daß der Termin des Erstkommuniontages festliegt. Spätestens bis dahin muß die Katechese so weit fortgeschritten sein, daß die Feier der Taufe und auch der Eucharistie sinnvoll ist.

Die Dauer des Katechumenats hängt aber nicht in erster Linie vom Termin der Erstkommunion ab. Vielmehr ergibt sich aus der persönlichen Glaubens- und Lebensgeschichte des Taufbewerbers und dem konkreten katechetischen Weg der begleitenden Gruppe, wann eine weitere Stufe des Katechumenats erreicht ist und gefeiert werden kann. Dieser dritte Weg, der erst von wenigen Gemeinden versucht wird, verzichtet darum von vornherein auf die Koppelung der Taufe mit dem Erstkommuniontag der Gemeinde. Voraussetzung für diesen Weg ist die Bereitschaft von Eltern und Kind, sich darauf einzulassen und sich nicht einem Terminzwang auszusetzen. Aufgabe der Seelsorger ist es, Eltern im Gespräch dafür zu gewinnen, den individuellen Glaubensweg ihres Kindes wirklich ernst zu nehmen.

27. In der Erstkommunionvorbereitung spielt die Vorbereitung auf den ersten Empfang des Bußsakraments eine wichtige Rolle. Wenn das ungetaufte Kind die Erstkommunionvorbereitung der getauften Kinder mitmacht (erster und zweiter Weg), wird man darauf achten müssen, daß das ungetaufte Kind auf keinen Fall vor seiner Taufe an der Erstbeichte der getauften Kinder teilnimmt. Auch eine Koppelung der Erstbeichte der getauften Kinder mit der Feier der Zulassung zur Taufe oder einer Bußfeier des ungetauften Kindes ist nicht ratsam. Denn was das Bußsakrament für die getauften Kinder ist, das ist für das ungetaufte Kind nicht die Feier der Zulassung oder eine Bußfeier, sondern die Taufe selbst.

Da die Hinführung zu Umkehr und Versöhnung ein wichtiger Bestandteil des Katechumenats ist, wird das neugetaufte Kind zu gegebener Zeit unschwer das Bußsakrament empfangen können.

28. Die vorliegende Studienausgabe geht davon aus, daß die Eingliederungssakramente Taufe, Firmung und Eucharistie grundsätzlich eine Einheit bilden. Gerade bei der Eingliederung von Kindern im Erstkommunionalter ist es (beim oben beschriebenen ersten und zweiten Weg) jedoch kaum ratsam, Taufe (und Firmung) innerhalb der Erstkommunionfeier der Gemeinde zu begehen. Die Taufe (und Firmung) würde in dieser so stark geprägten Feier nicht richtig zur Geltung kommen können und würde wohl auch den Erstkommuniongottesdienst ungebührlich "belasten". Man wird also in solchen Fällen besser die Eingliederung des ungetauften Kindes (Taufe, eventuell Firmung, Erstkommunion) einige Zeit vor dem Erstkommuniontag der Gemeinde vollziehen. Das neu aufgenommene Kind wird trotzdem zusammen mit seinen Altersgenossen an der feierlichen Erstkommunion teilnehmen.

Eine gute Lösung besteht darin, daß die Feier der Eingliederungssakramente (Taufe, Firmung und Eucharistie) in der Osternacht oder an Ostern stattfindet, während die gemeinsame Erstkommunion am Weißen Sonntag oder an einem anderen Tag der Osterzeit gefeiert wird. Eine Verschiebung der Firmung des Neugetauften auf einen späteren Firmtermin in der Gemeinde ist aus pastoralen Gründen möglich. Die Einheit der Eingliederungssakramente ist aber in jedem Fall in der Vorbereitung und im Vollzug der Feiern zu unterstreichen.

Eingliederung von 10- bis 14jährigen

29. In Gemeinden gibt es Kinder- und Jugendgruppen verschiedener Art, zu denen auch Ungetaufte Kontakt finden können. Möglicherweise erlebt der Ungetaufte die Beziehungen innerhalb der Gruppe und die Lebensweise der Jugendlichen als positiv und erstrebenswert. Das kann für ihn der Anlaß sein, die Mitglieder der Gruppe zu fragen, was der christliche Glaube für sie bedeute. Diese werden ihrerseits durch die Fragen des Ungetauften dazu angeregt, über ihren Glauben und ihre Glaubenspraxis nachzudenken und sich Rechenschaft über ihren Weg zu geben. Der Kontakt zu einem Erwachsenen der Gemeinde wird diesen Austausch fördern und intensivieren. Der Ungetaufte wird vielleicht eine längere Zeit am Leben einer solchen Gruppe teilnehmen. Dann wird er entweder den Kontakt wieder lösen oder aber den Wunsch äußern, der Gruppe ganz anzugehören, und das kann dazu führen, daß er um die Taufe bittet.

30. Für den Katechumenat von 10- bis 14jährigen ist folgendes zu beachten:

- Das Einverständnis der Eltern (Erziehungsberechtigten) muß vorliegen. Die Mitwirkung der Eltern im Katechumenat ist wünschenswert.
- Wenn der Bewerber über eine Jugendgruppe zum Taufwunsch kam, kann diese Jugendgruppe die Aufgabe der Katechumenatsgruppe übernehmen. Alle werden dadurch ihren Glauben bewußter erleben, miteinander darüber sprechen und sich in die christliche Lebensweise einüben.
- Der Katechumene braucht genügend Zeit (ein Jahr oder länger), damit er seiner Lebenssituation entsprechend in den christlichen Glauben und in die Gemeinschaft der Kirche hineinwachsen kann. Die einzelnen Stufen dieses Weges werden durch die verschiedenen Feiern (Aufnahme in den Katechumenat, Zulassung zur Taufe, eventuell Übergabe des Glaubensbekenntnisses) bezeichnet und ausdrücklich gemacht.
- Die Feier der Eingliederungssakramente sollte möglichst in der Osternacht stattfinden, damit so der innere Zusammenhang von Tod und Auferstehung Jesu Christi mit der Taufe deutlich wird. Die Gemeinde, die in dieser Feier ihr Taufbekenntnis erneuert, nimmt den Neuchristen um so bereitwilliger in ihrer Mitte auf.
- Wenn die Firmvorbereitung in einer Gemeinde zum Anlaß dafür wird, daß ein Jugendlicher um die Taufe bittet. soll die Taufe im Firmgottesdienst der Gemeinde gespendet werden, damit die Erstverantwortung des Bischofs und die Einheit der Eingliederungssakramente sichtbar werden.

Möglichkeiten der Anpassung

31. Die gottesdienstlichen Feiern, die in der vorliegenden Studienausgabe enthalten sind, sehen zahlreiche Möglichkeiten der Anpassung an konkrete Situationen vor.

Besonders bei den Einführungsworten, bei erläuternden Hinweisen und bei den Fürbitten kann der Zelebrant (in Absprache mit dem Katecheten, der Katechumenatsgruppe, den Eltern usw. die vorgeschlagenen Texte kürzen, erweitern oder durch andere, der jeweiligen Situation besser entsprechende, ersetzen.

In vielen Fällen werden auch mehrere Texte zur Auswahl angeboten. Sie sind durch die Buchstaben A, B und C gekennzeichnet. Für die Wortgottesdienste wird jeweils eine größere Anzahl von Perikopen vorgeschlagen.

Ebenso sind bei den Gesängen immer mehrere Vorschläge aus dem "Gotteslob" angegeben. Es empfiehlt sich, auch aus anderen Publikationen passende Gesänge auszuwählen, die der Altersgruppe der beteiligten Kinder noch besser angepaßt sind (z. B. aus "Leuchte, bunter Regenbogen", Gemeinsame geistliche Kinderlieder der deutschsprachigen Christenheit, Bärenreiter, Kassel 1983: siehe im dortigen Quellenverzeichnis (S. 261-2751 noch weitere Titel). Fakultative Elemente, die ganz entfallen können, sind als solche kenntlich gemacht.

Da die gemeinsame Eingliederung mehrerer Bewerber im deutschen Sprachgebiet gegenwärtig noch selten ist, sind die entsprechenden Texte immer in der Einzahl formuliert. Bei mehreren Bewerbern dürfte eine Umformulierung in die Mehrzahl keine Schwierigkeiten bereiten.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Anpassung setzen voraus, daß diese Feiern sorgfältig vorbereitet werden.

Die Feier der Übergabe des Glaubensbekenntnisses (Anhang I. Nr. 106 ff) ist fakultativ. In der Regel findet sie während der näheren Vorbereitung statt. Wenn die Situation es erlaubt, können noch weitere Feiern aus dem Rituale für die Eingliederung Erwachsener verwendet werden, z. B. die Feier der Übergabe des Herrengebetes oder die eine oder andere der Bußfeiern.

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Design: Alexandra Kunstmann, bearbeitet: Barbara Scheibner (2015)

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Monday, 19-Jan-2015 09:18:59 CET