Fachbereich Praktische Theologie - Liturgiewissenschaft & Sakramententheologie

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Der Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet

wurde gemäßl; den Bestimmungen der INSTRUCTIO DE CALENDARIIS PARTICULARIBUS ATQUE OFFICIORUM ET MISSARUM PROPRIIS RECOGNOSCENDIS vom 24. Juni 1970 erarbeitet und im Frühjahr 1971 von den Bischofskonferenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sowie den Bischöfen von Luxemburg und Bozen-Brixen als AUCTORITATES TERRITORIALES für den liturgischen Gebrauch approbiert. Am 12. Juli 1973 schloß sich der Bischof von Lüttich der Approbation an.

Der Kalender umfaßt den römischen Generalkalender mit den für das Sprachgebiet erforderlichen Anpassungen und darin eingeordnet die Eigenfeiern des geamten Sprachraumes. ("Calendarium particulare conficitur, cum in Calendarium generale celebrationes particulares inseruntur" [Instructio de Calendariis particularibus... recognoscendis vom 24.6.1970, n.13])

Zeichenerklärung

H

HOCHFEST (Sollemnitas)

F

FEST (Festum)

G

Gebotener Gedenktag (Memoria obligatoria)

g

nichtgebotener Gedenktag (Memoria ad libitum)

*

Eigenfeier des Regionalkalenders

 

Einige dieser Eigenfeiern stehen auch im römischen Generalkalender, weil sie entweder von Bedeutung für die Gesamtkirche sind oder weil sie die Länder des deutschen Sprachgebietes im Generalkalender repräsentieren sollen. Diese Feiern gelten aber dennoch mit Recht als "Eigen"-Feiern, und zwar mit Rücksicht auf die primäre Zugehörigkeit dieser Heiligen zum Sprachgebiet durch ihr Leben und Wirken, nicht aber im Sinne ausschließlich partikulärer Besonderheit.

 


Bearbeitet: Barbara Scheibner
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