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Rupert Gottfried Frieberger

Johann Sebastian Bach's Johannespassion - liturgischer Standort und formale Überlegungen

Schon die Eintragung in die Partitur mit "prima parte: vor der Predigt" und "seconda parte: nach der Predigt" weist deutlich auf die liturgische Bestimmung der "Johannespassion" von Johann Sebastian Bach hin.1 Der "Sitz im Leben" der Bachpassion soll mit nachstehenden Zeilen ebenso gewürdigt werden, wie ihre musikalische Qualität mittels der Anführung weniger exemplarischer Details aus musikologisch-theologischer Sicht.

Der Gottesdienst in Leipzig im 18. Jahrhundert

Passionen im Leipziger Gottesdienst

Die Karfreitagsvesper in den Leipziger Hauptkirchen

Der Ansatz der Verkündigung in Bach's Johannespassion

Einige formale und analytische Details

Tonartenplan

Zahlensymbolik

Figurensymbolik und Symbole der musikalischen Faktur

1. Es existiert eine sogenannte "Originalpartitur" im Besitz der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin (Signatur Mus. ms. Bach P 28), die mit insgesamt 92 Seiten im ersten Teil (Seite 1 - 20) von Bachs eigener Hand, im Rest (Seite 21 - 92) vom nicht näher bekannten Hauptkopisten "H" stammt. Näheres dazu, und auf die hier nicht näher behandelbaren "Fassungen" bei Ulrich Prinz, Zur Entstehungsgeschichte der Johannespassion und ihrer Fassungen, in: Johannespassion, Schriftenreihe der internat. Bachakademie Stuttgart, Hg. Ulrich Prinz, Band 5, Stuttgart - Kassel 1993, 100ff.

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