SOPhiA 2013

Salzburgiense Concilium Omnibus Philosophis Analyticis

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Programm - Vortrag

Freie W-Logik
(Logik & Philosophie der Mathematik, Deutsch)

Eine Wittgensteinsche Logik (kurz W-Logik) zeichnet sich dadurch aus, dass sie gleich ausdrucksstark ist wie eine herkömmliche Prädikatenlogik mit Identität, obwohl im Rahmen der W-Logik auf Identität verzichtet wird. Die W-Logik folgt der Idee Wittgensteins: "Gleichheit des Gegenstandes drücke ich durch Gleichheit des Zeichens aus, und nicht mit Hilfe eines Gleichheitszeichens. Verschiedenheit der Gegenstände durch Verschiedenheit der Zeichen." (5.53)

Die Besonderheit der W-Logik besteht in ihren Quantoren. Vom Wertebereich einer gebundenen Variable x werden diejenigen Werte ausgeschlossen, die Werte von freien Variablen sind, die im Bereich eines Quantors vokommen. Dies betrifft in weiterer Folge die Individienkonstanten. Um die gleiche Ausdrucksstärke wie in einer Prädikatenlogik zu bewahren, wird deshalb eine Koreferenzprädikat eingeführt. Ziel dieses Vortrag ist es zu zeigen, inwiefern man eine W-Logik adaptieren kann, um eine Freie W-Logik zu erhalten.

Chair: Christine Schurz
Zeit: 09:00-09:30, 14. September 2013 (Samstag)
Ort: HS 104

Christian Wimmer
(Universität Salzburg, Österreich)

Christian Wimmer, Mag.phil. 2010 Universität Salzburg mit einer Arbeit über Free Logic, derzeit: Dissertation Universität Salzburg über Free Logic

Testability and Meaning deco