SOPhiA 2013

Salzburgiense Concilium Omnibus Philosophis Analyticis

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Programm - Vortrag

Die Logik der Stoa
(Geschichte der Logik & Argumentationstheorie, Deutsch)

Die Stoa wird in erster Linie auf ihre Leistungen in der praktischen Philosophie verkürzt und nicht in ihrem gesamten Wirken betrachtet. So zum Beispiel entwickelte sie auch eine eigenständige Logik, die aber bis ins 19. und 20. Jahrhundert hinein ignoriert worden ist.

Eines der Hauptmerkmale der stoischen Logik ist es, drei 'sprachschichten' zu unterscheiden, nämlich das Bezeichnende, das Bezeichnete und den Gegenstand. Das Bezeichnete, das von den Stoikern 'Lekton' genannt wurde, unterscheidet sie radikal von den anderen Strömungen und hebt sie beispielsweise von der aristotelischen Logik ab.

Der Vortrag soll erstens einen groben Überblick über das logische System der Stoa geben, dann im Hauptteil auf seine Eigenheiten eingehen und schlussendlich versuchen, den Bogen zur Gegenwart zu spannen. So sollten auch Punkte behandelt werden, inwieweit die Logik in der Stoa für ihr gesamtes System eine Rolle gespielt hat und gegen das Vorurteil antreten, die Stoa würde sich in Lebensregeln und Ratschlägen erschöpfen.

Chair: Christian Wimmer
Zeit: 14:00-14:30, 14. September 2013 (Samstag)
Ort: HS 104
Anmerkung: ÄNDERUNG. Der Vortrag entfällt!

Ulrich Lobis
(Brenner-Archiv, Universität Innsbruck, Österreich)

Ulrich Lobis (Mag. phil.), Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck, 2010 Magister in Philosophie, (Diplomarbeit über "Die Erkenntnis der Natur durch den Laien bei Nikolaus von Kues"), PhD-Programm Katholisch-Theologische Fakultät (Philosophie), Schwerpunkt in Wittgenstein, Editionswissenschaft und mittelalterlicher Philosophie.

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